Zitate

Höflichkeit ist die Blüte der Menschlichkeit. Wer nicht höflich genug, ist auch nicht menschlich genug.

Joseph Joubert

Newsflash

04.07.2008

WCDTD im neuen Gewand

Was lange währt wird endlich gut. Die Seiten des WCDTD haben ein neues Layout und eine neue Optik.
Ich hoffe es gefällt.
Brightest Blessings
Lady Morgana

Interessantes

30.12.2008

Link geändert

Nexia aus Österreich hat mich darauf aufmerksam gemacht das sich ihre URL geändert hat.
Ich habe auch gleich ihr neues Banner geholt und eingebunden. Danke Nexia für den Hinweis.



24.08.2008

Das Gästebuch

ist jetzt fertig und in Betrieb. Sollte jemand einen Fehler entdecken bitte mir mitteilen was schiefläuft damit ich den Fehler beheben kann.

Die römischen Gottheiten

by Lady Morgana



Göttinnen

Aurora Göttin der Morgenröte
Ceres altitalisch römische Göttin des pflanzlichen Wachstums, insbesondere der Feldfrucht; im Kult mit der Göttin Tellus eng verbunden; mit der griechischen Demeter identifiziert. Auf Geheiß der Sibyllinischen Bücher gelobte vor Christus der Diktator A. Postumius während einer Hungersnot der Trias Ceres, Liber und Liberia einen Tempel zu erbauen, der 493 v. Chr. erbaut wurde und vor Chr. einem Brand zum Opfer fiel. Am Stiftungstag dem . April wurden die “Cerealia” gefeiert.
Diana römische Göttin des Frauenlebens, des Mondes und der freien Natur, des Wildes und der Jagd; der griechischen Artemis gleichzusetzen. Teils gilt sie laut Forschung als altitalisch-römische Göttin, die schon in früherer Zeit der Artemis angeglichen wurde, andrerseits total mit der griechischen Göttin Artemis identisch. Als Göttin des latinischen Städtebundes wurde sie sowohl am Berg Tifata bei Capua als auch im heiligen Hain von Aricia in der Nähe des Nemi-Sees verehrt. In Aricia war ihr Priester, der Rex Nemorensis, ein Sklave. Der Anwärter auf das Priesteramt mußte seinen Vorgänger mit dem Zweig eines bestimmten Baumes töten. Als Rom den Vorsitz im latinischen Bund übernahm, erhielt Diana als Hauptheiligtum zunächst eine Ara und dann einen Tempel auf dem Aventin. Ihr Kultbild war dem der griechischen Artemis in der griechischen Kolonie Massalia nachgebildet, deren Vorbild die Artemis von Ephesos gewesen sein soll. Das Fest der Diana wurde am 13. August, dem Stiftungstag des Tempels begangen. 
Flora Blumen und Frühlingsgöttin
Fortuna Göttin des Glücks und des Glücksspiels
Juno lat. Iuno; altitalische Göttin der Frauen, Eheschließung und Geburt; unter dem Einfluß der griechischen Mythologie mit Hera identifiziert. Entsprechend dem Genius des Mannes besaß jede Frau ihre Juno, die göttliche ihrem Leben eingeborene und mit ihm verlöschende Verkörperung des weiblichen Wesens. Die Göttin der Ehe nannte man juno Pronuba. Der geburtsgöttin Lucina huldigten die Frauen am 1. März anläßlich der Matronalien. Die Monatsanfänge waren der Juno heilig. Als Juno Moneta (die Mahnerin) besaß sie einen Tempel auf der Burg nahe dem Capitol. Der Name Moneta wurde auf die bei ihrem Tempel liegende Münzstätte übertragen. Der bedeutenste Kult galt jedoch der juno Regina, die als Staatsgottheit gemeinsam mit Iuppiter und Minerva im capitolischen Tempel veehrt wurde. (Siehe Kapitel: “Griechen”, Hera).
Juventas Göttin der ewigen Jugend
Luna Göttin des Mondes
Magna Mater Göttermutter
Minerva altitalische Göttin; Herkunft umstritten; entweder aus dem etruskischen Falerii oder ursrünglich sabinische Stadtgöttin. In dem vor 500 vor Chr. errichteten kapitolischen Tempel in Rom wurde sie neben Iuppiter Optimus maximus und Juno verehrt. Sie war die Beschützerin des Handwerks und der Künste. Sie wurde durch ihre Identifizierung mit der griechischen Athen in den Rang einer Kriegs und Stadtgöttin erhoben. In einem alten Minervatempel auf dem Aventin, pflegten sich am minusculae quinquatrus, dem 13. Juli, die Flötenspieler ein muskalisches Stelldichein zu geben.. Hier trafen sich Schreiber und Mimen. Am . März, dem Stiftungsdatum des Tempels, begann das 4 Tage andauernde Fest der Minerva, die Quinquatrus. Bei diesem Anlaß wurde das Honorar an die Lehrer ausgezahlt, das sog. Minerval. 
Venus altitalische Gartengöttin; später durch Gleichsetzung mit der griechischen Aphrodite Göttin der Liebe. Der Kult der altitalischen Göttin ist vermutlich aus Ardea in Latium nach Rom gelangt. Als Venus Cloacina war ihr ein Heiligtum am Treffpunkt Cloacina maxima Forum geweiht. Auf Örtlichkeiten beziehen sich auch ihre Beinamen Libitina (Heiligtum im Hain der Begräbnisgöttin Libitina) und Murcia. Ende des 3. Jahrhunderts vor Chr. erhielt die dem Bild der Aphrodite angeglichenen Göttin der Liebe einen Tempel auf dem Capitol. Die Julier verehrten in ihr die Mutter des Aeneas, auf den sie ihr Geschlecht zurückführten. Der Julier Cäsar ließ der Venus Genetrix 46 vor Chr. einen Tempel errichten. In dem von Augustus erbauten Mars Ultor wurde sie als Gefährtin des Kriegsgott verehrt.
Vesta Göttin des Herdes und des Staatsfeuers


Götter

Äolus Gott der Winde
Apollo Gott des Lichtes, des Frühlings, der Musik, des Gesanges, der Dichtkunst
Bacchus der griechische Dionysos; Gott der Extase und des Weines. Die ihm zu Ehren orgiastisch gefeierten Mysterien (Bacchanalien) breiteten sich seit dem 5. Jahrhhundert vor Chr. von der Magna Graecia unter den Itakern aus. Die damit verbundenen Ausschweifungen veranlaßten 186 vor Chr. den Senat von Rom zum Eingreifen. Der Senatsbeschluß, (Senatus consultum de Bacchanalibus) ist auf einer Bronzetafel erhalten geblieben, die in Wien aufbewahrt wird. 
Faunus Gott der Wälder und der Weiden
Helios Der von den Römern verehrte Sonnengott Helios, ist griechischen Ursprungs und wurde auf der Insel Rodos verehrt, dessen Kult von den Römern übernommen wurde. Helios; Sonnengott Sohn des Titanenpaares Hyperion und Theia; Bruder von Selene und Eos; Gemahl der Perse oder Perseis; Vater von Aietes, Kirke und Pasiphae;gelegentlich auch als Gemahl der Mondgöttin Selene bezeichnet. Helios galt als Spender von Licht Leben und Wärme, aber auch als der alles sehende und hörende. Darum schwor man bei seinem Namen. Er konnte Blindheit heilen aber auch mit Blindheit strafen, wenn er seine Strahlen als Pfeile benuzte. Er veriet Hephaistos Aphrodites Seitensprung und Demeter Persophones Aufenthalt . Morgens machte er sich sein Haupt vom Strahlenkranz umgeben, in seinem Wagen, von feurigen Rossen gezogen, zur Fahrt über den Himmel auf und verschwand abends im Okeanos oder nächtigte im Garten der Hesperiden. Da er morgens wieder im Osten aufstieg hieß es, er sei nachts in einer goldenen Schale über das Meer zurückgekommen. Obwohl die macht des Helios mit der des Zeus verglichen und er dem Apollo Phoibos gleichgesetzt wurde, brachte man ihm so gut wie keine kultische Verehrung entgegen, ausgenommen auf Rodos. Nach Homer töteten die Gefährten des Odysseus vor Hunger, die Rinder und Schafe des Helios, der auf Thrinakia sieben Herden von je fünfzig Stück Vieh von jeder Sorte besaß. Helios erhob Klage bei Zeus und dieser ließ mit dem sinkenden Schiff alle Gefährten, außer Odysseus untergehen. 
Herkules Gott der Athletik (Sport) und der Reise
Jupiter altitalischer Gott des himmlischen Lichtes; als solcher unter dem Beinamen Lucetius = Lichtbringer = Lucifer verehrt. Die Wurzeln des Namen Iuppiter - Dispiter - Gen. Johvis - ist indogermanischen Ursprungs und kennzeichnend für indogermanische Himmelsgottheiten, z.B. Dyaus, Ziu, Zeus. Der Kult fand auf Bergen statt, wo Himmel und Erde sich am nächsten sind. Alle Vollmondtage, die Iden, waren dem Iuppiter heilig. Er beherrschte auch das Wetter, brachte als Iuppiter fulgur die Blitze, als Iuppiter tonans das Gewitter hervor und galt insbesondere als Schützer des Weinbaus. Die Weinfeste, Vinalia waren ihm geweiht. Im Tempel des Iuppiter feretrius, Beschützer von Recht und Treue, auf dem Capitol wurde der heilige Stein aufbewahrt, bei dem Verträge beschworen wurden. Nach diesem Stein wurde Iuppiter laspis genannt, dem die heiligen Eide galten. Iuppiter victor, verlieh Kriegsglück. Den Kult des Iuppiter stator, der das fliehende Herr zum stehen bringt, soll der Legende nach Romulus geründet haben. Die Städte des Latiner-Bundes verehrten Iuppiter latiaris. Sein Kult im heiligen Hain von Alba longa bildete den religiösen Mittelpunkt der Feriae Latinae. Als Rom die Übermacht im Bunde gewann, wurde der Kult in einem Tempel auf dem Kapitol überführt, den König Tarquinius Superbus um 500 v. Chr. erbauen ließ. Im Kapitolischen Tempel wurde seit Beginn der historischen Zeit, Iuppitter Opptimus-Maximus - der mächtigste und größte Gott - als Haupt und Staatsgott verehrt, neben ihm Juno und Minerva. Der Tempel wurde Zentrum der Macht und Symbol des römischen Reiches. Die oberste Trias der Staatsgottheiten behielt auch während der Kaiserzeit, als fremde Kulte sich in Rom ausbreiteten, ihre Autorität. In ihm trafen sich die Consuln zu Beginn des Amtsjahres zu Beginn und Opfer, hier fand die erste Senatssitzung statt. Jeder Feldherr fand sich zu Beginn seines Auszugs in den Krieg Bei Iuppiter Optimus-Maximus ein,um ihm Treue und Gehorsam zu leisten. Nach seiner Rückkehr begab er sich in die Statute des Gottes entsprechende Tracht gekleidet, das Gesicht wie des Iuppiter gefärbt, (blutrot, denn es waren Menschenschlächter zu Ehren Ihres Gottes = Agregores) im Triumphzug zum Tempel. Unter dem Primat des römischen Reiches wurden eine Reihe Himmels, Wetter und Stadtgottheiten eroberter römischer Provinzen im Iuppiter Optimus-Maximus identifiziert. Außerhalb des Staatskultes, wurde die Mythologie des griechischen Zeus auf Iuppiter übertragen. 
Mars römischer Kriegsgott; heilige Tiere Wolf und Specht; ursrünglich altitalischer Gott des Wachstums, der Felder und der Fluren;doch schon in vorgeschichtlicher Zeit zum Gott des Krieges erhoben und von den Italikern als Hauptgott neben Iuppiter und Quririnius verehert; spätestens 7 vor Chr. anläßlich eines Götter-Lectisterniums mit dem griechischen Ares identifiziert. Als Staatsgott nahm der Garant des Sieges und beschützer der römischen Macht eine hervorragegende Stellung ein. Die Regia, das alte Haus der Könige beherbergte den heiligen Schild des Mars - ancile - der an beiden Seiten in der Form einer Acht ausgeschnitten war, sowie elf seiner Kopien. Der Legende nach war er zu Numa Pompilus, dem zweiten König von Rom, vom Himmel herabgeschwebt. Um das Zeichen der macht vor Diebstahl zu schützen, ließ Numa es vervielfältigen. Die Salier des Mars, ein Priesterkollegium, führten im März tanzend und singend die heiligen Schilde in einer Prozession dem Volk von Rom vor. Der Monat März (Martius war dem Gott geheiligt. Auf dem ihm geweihten Marsfeld erhob sich ein alter Altar, wo im Abstand von 5 Jahren die Suovetaurilien, das Dreitieropfer, begangen wurde. Das Marsfeld, war im März Schauplatz mehrer Marsfeste. Im Oktober fanden Mars zu Ehren das sogenannte Oktoberroß (Equus October) und die sogenannte waffenweihe (Armilustrum) statt. im Jahre 20 vor Chr. ließ Augustus dem Mars ultor (dem “rächenden Mars”) einen Tempel erbauen. Nach der römischen Gründungssage, war Mars Vater von Romulus und Remus Stammvater der Römer. Entsprechend der griechischen Mythologie (Ares und Aphrodite) wurde Venus als seine Gemahlin verehrt. Auf sie als Mutter Aeneas, stützte sich die Genealogie des julischen Kaiserhauses. Nach dem Vorbildes des griechischen Ares, wurde Mars in Kriegerrüstung dargestellt. Sein Kult war auch bei den Kelten stark verbreitet.
Merkur  Gott der Fruchtbarkeit, Förderer von Handel und Verkehr, römischer Gott der Kaufleute. der Stiftungstag seines v. Chr. in Rom erbauten Tempels wurde als Tag der Kaufleute gefeiert. Er verschmolz mit den griechischen Hermes
Neptun altitalischer Gott der Quellen, Flüsse und Seen, erhielt durch die Identifizierung mit dem griechischen Poseidon den Rang eines Meeresgottes. Am 23 Juli wurde zu Ehren des Gottes die “Neptunalia” als heiteres Volksfest gefeiert. Man brachte ihm Stier zum Opfer dar. Neptunus war auch Gott der Rennbahnen. Sein nicht mehr vorhandener Tempel erhob sich am Cirkus Flaminius. Der Bildhauer Skopas hatte dafür beine Statutengruppe geschaffen, die Neptunus, Thetis und Achilleus umgeben von Tritonen und Nereiden darstellte. Siehe Kapitel “Griechen”, Poseidon. 
Pluto anderer Name für den Unterweltgott Hades. 
Silenus Gott der Quellen
Sol Gott der Sonne
Vulcanus auch Volcanus; altrömischer Gott des Feuers; etruskischer Herkunft; später mit dem griechischen Hephaistos identifiziert. Ihm zu Ehren wurden am 23. August die Volcanalia gefeiert. Lebendige Fische wurden ins Feuer geworfen, um den Feuergott zu besänftigen und Brände zu verhüten. Im Gegensatz zu dem Kunstfertigen griechischen Hephaistos war der Vulcanus des römischen Kultes ein einfacher Gott der Blitze und des Schmiedefeuers.


sonstige Gestalten

Parzen die drei Schicksalsgöttinnen