Zitate

Das einzige Mittel, den Irrtum zu vermeiden, ist die Unwissenheit.

Jean-Jacques Rousseau

Newsflash

04.07.2008

WCDTD im neuen Gewand

Was lange währt wird endlich gut. Die Seiten des WCDTD haben ein neues Layout und eine neue Optik.
Ich hoffe es gefällt.
Brightest Blessings
Lady Morgana

Interessantes

30.12.2008

Link geändert

Nexia aus Österreich hat mich darauf aufmerksam gemacht das sich ihre URL geändert hat.
Ich habe auch gleich ihr neues Banner geholt und eingebunden. Danke Nexia für den Hinweis.



24.08.2008

Das Gästebuch

ist jetzt fertig und in Betrieb. Sollte jemand einen Fehler entdecken bitte mir mitteilen was schiefläuft damit ich den Fehler beheben kann.

Mabon,Sohn der Modron

(ausdem englischen von Lady Morgana)

Kommt herbei und ich erzähle euch die Story der ältesten Tiere.

Dies ist die Geschichte von Mabon, Sohn der Modron, einer der alten Götter. Sein Name bedeutet: Sohn, Sohn der Mutter. Es ist so ein alter Gott, dass sogar in der Zeit von König Arthur sich kaum jemand an seinen Namen oder sein Schicksal erinnern konnte. Alles was man wusste war, dass er von seiner schlafenden Mutter entführt wurde, als er gerade einma l3 Tage alt war. Seit dieser Zeit ist er eingesperrt gewesen.

Vor langer Zeit, zu Zeiten König Arthurs, verliebte sich ein junger Ritter mit Namen Kyllwch in die Tochter eines Riesen. Er war nicht der erste junge Mann der von Olwens freundlichen Augen und ihrem wunderschönen Gesicht angetan war, aber von den anderen war nicht mehr viel übrig geblieben. Denn Olwens Vater, der Riese Yspadaden war verflucht worden. Der Fluch lautete das wenn Olwen heiraten sollte, würde er sein Leben verlieren. Deshalb geschah es, dass immer wenn ein mutiger junger Mann um die Hand der Tochter bat, ihn der Riese auf die Reise schickte um unlösbare Aufgeben zu bewältigen. Nicht einer kam jemals von einer solchen Reise zurück.

Olwen und Kyllwch trafen sich eines Tages am Flussufer und verbrachten den Tag damit, an den grünen Gestanden spazieren zu gehen. Sie lachten, sprachen und verliebten sich. Am Ende des Tages, als es für Olwen Zeit war nach Hause zugehen und das Abendessen des Riesen zu richten, nahm der Ritter ihre Hand. "Ich liebe Dich!" sagte er "Ich möchte Dich heiraten1" Tränen füllten Owens Augen. "Ich liebe dich auch" sagte sie "und aus diesen Grunde musst du mich vergessen. Ich bitte dich sehr darum. Denn mein Vater lässt niemanden am Leben, der um meine Hand anhält und ich möchte lieber von Dir getrennt sein und wissen, dass Du lebst, als zu erleben, dass Du bei dem Versuch mich zu gewinnen stirbst."

"Ich werde lieber sterben, als ohne Dich zu leben!" sagte Kyllwch. Er war jung und Olwen war seine erste Liebe und außerdem war er ein sturköpfiger junger Mann. Olwen ging und Kyllwch eilte nach Hause und zog seine besten Kleider an. Dann ging er zum Schloss des Riesen. Yspadaden genoss gerade sein Abendessen als Kyllwch ankam - und wenn Riesen ihr essen mögen, dann fliegen die Knochen durch die Luft und Fett spritzt bis zur Wand und alles was auf dem Tisch steht wird dort nicht allzu lange stehen bleiben. Obwohl er ziemlich sauer war, stand der junge Ritter ernsthaft und fest vor dem Riesen und sagte: "Yspadaden, ich möchte deine Tochter Olwen heiraten."

"Was?" donnerte der Riese. "Nicht schon wieder einer! Wie viele von euch verdammten kleinen Würmern muss ich den noch in den Tod schicken, bevor ihr es begreift?"

"Ich habe keine Angst!" sagte Kyllwch. "Ich liebe Olwen!"

"So, so? Tust Du das?" bellte der Riese. "Also gut, du kannst sie bekommen, aber nur wenn du beweist, dass du ihrer wert bist. Und dazu musst du ein paar kleine Aufgaben erledigen!"

Daraufhin fing er an so viele Heldentaten und gefährliche Suchen aufzuzählen, dass es eine Armee von Helden und sicherlich 100 Jahre Zeit in Anspruch nehmen würde. Ein dicker Wälzer würde benötigt werden um diese Taten alle aufzuzählen und die Dichter hätten lange zu singen, wenn sie alles berichten wollten.

Nur die letzte der Taten um die es ging, ist hier für uns heute von Belang.

Zu letzt sagte der Riese noch. "Du musst wissen, Olwen kann nur dann heiraten, wenn ich gekämmt und rasiert worden bin und zwar mit dem Kamm, der Bürste und dem Rasiermesser, das zwischen den Ohren des wilden Ebers Tyrch Trwth liegt. An diese kann man nur herankommen, wenn man diesen wilden Eber jagt und tötet. Das allerdings kann nur geschehen durch die Hilfe von Mabon, dem Sohn der Modron, der seiner Mutter gestohlen wurde als er nur 3 Nächte alt war. Niemand hat seit diesem Tag je wieder etwas von ihm gehört.

"Gut denn, dass ist es dann also was ich tun werde!" sagte Kyllwch zuversichtlich. Er wollte nicht das der Riese bemerken sollte, dass er sich niedergeschlagen und mutlos fühlte. "Und ich glaube ich sollte besser sofort damit anfangen! Einen schönen Abend noch...." und mit diesen Worten verließ er die Halle des Riesen.

Als er draußen und alleine war, dachte unser Held einige schlimme Momente darüber nach wie sehr er doch Olwen liebte und in was für Schwierigkeiten er sich damit jetzt gebracht hatte. Da er aber ein sehr dickschädeliger junger Mann war, fasste er sich ein Herz. Er hatte noch nie etwas angefangen, was er nicht zu Ende gebracht hätte und er würde auch heute nicht damit anfangen.

Also ging Kyllwch zum Hof König Arthurs. Er stellte sich dem Türwächter vor und der Versammlung der Ritter. Arthur begrüßte ihn freundlich. Kyllwch erzählte dem König von seiner Aufgabe und Arthur war ganz gerührt von dem Mut des jungen Ritters. König Arthur mochte schon immer Romanzen. "Ich werde drei meiner besten Ritter mit dir schicken, damit sie dir helfen Mabon zu finden und zu retten." versprach er. Er wählte Cei, der Arthurs Waldbruder war, Eidoel, der als Mabons Verwandter bekannt war und Gwrhyr, den Sprachgelehrten, der alle Sprachen der Menschen und Tiere dieser Welt sprechen konnte.

Zusammen zogen Sie nun hinaus in die Wildnis und suchen überall nach jemandem, der sich an Mabon erinnern konnte und wüsste wo er sich aufhielt. Sie wanderten und wanderten und zuletzt kamen sie in die Heimat es uralten Vogels, der Ouzel of Cilgwri genannt wurde.

"Ouzel of cilgwri" sagte Gwrhyr zu ihr. "Wir sind Boten des Königs Arthur und kommen um dich im Namen von allem was heilig ist zu fragen, ob Du etwas über Mabon den Sohn der Modron weißt, der seiner Mutter geraubt wurde als er nur 3 Nächte alt war."

"Ich bin hier schon eine lange Zeit" antwortete die Ouzel. "Als ich hierher kam stand hier ein Amboss. Auf diesem Amboss wurde nie gearbeitet. Nur ich legte dort abends meinen Schnabel zur Ruhe. Heute ist nicht einmal ein nussgroßes Stück mehr davon übrig, so abgenutzt ist er. Aber in all diese Zeit, habe ich nichts von Mabon, dem Sohn der Modron gehört. Aber da ihr von König Arthur kommt, will ich euch zu einem Ort bringen an dem ein noch älteres Tier als ich es bin lebt.

Die Ouzel führte sie durch den Wald, bis sie zur Heimat des Hirschen von Rhedenfre kamen. Der Hirsch war sehr alt. Sein Geweih hatte so viele Enden, dass es wie ein Wald mit vielzweigen Bäumen aussah.

"Hirsch von Rhedenfre" sagte Gwrhyr zu ihm. "Wir sind Boten des Königs Arthur und kommen um dich im Namen von allem was heilig ist zu fragen, ob Du etwas über Mabon den Sohn der Modron weißt, der seiner Mutter geraubt wurde als er nur 3 Nächte alt war.

"Ich bin schon eine lange Zeit hier" antwortete der Hirsch "Als ich hierher kam gab es hier keine Bäume außer einem Eichenschößling. Dieser Schößling wuchs zu einem Baum mit hundert Ästen heran, brach zusammen und verrottete heute ist nichts mehr als ein kleiner roter Splitter von der Eiche übrig. Aber in all dieser Zeit, habe ich nichts von Mabon, dem Sohn der Modron gehört. Aber da ihr von König Arthur kommt, will ich euch zu einem Ort bringen an dem ein noch älteres Tier als ich es bin lebt.

Der Hirsch führte sie durch den Wald bis sie zur Heimat der Eule von Cwm Cawlwyd kamen.

"Eule von Cwm Cawlwyd" sagte Gwrhyr zu ihr. "Wir sind Boten des Königs Arthur und kommen um dich im Namen von allem was heilig ist zu fragen, ob Du etwas über Mabon den Sohn der Modron weißt, der seiner Mutter geraubt wurde als er nur 3 Nächte alt war.

"Ich bin schon eine lange Zeit hier" sagte die Eule. "Als ich hierher kam war ich ein junger Vogel und dieses Tal voller uralter Bäume. Menschen kamen und schnitte all die Bäume. Mit der Zeit wuchs ein neuer Walt und neue Leute kamen ihn zu fällen. Dies ist nun der dritte Wald, den ich hier wachsen sehe. Schaut mich an. Meine Flügel sind verschlissen und nur noch kurze Stummel! Ich bin so uralt. Aber in all dieser Zeit, habe ich nichts von Mabon, dem Sohn der Modron gehört. Aber da ihr von König Arthur kommt, will ich euch zu einem Ort bringen, an dem das allerälteste Tier lebt.

Die Eule führte sie durch den Wald, auf einen hohen Berg wo der Adler von Gwernabwy lebte.

"Adler von Gwernabwy " sagte Gwrhyr zu ihm. "Wir sind Boten des Königs Arthur und kommen um dich im Namen von allem was heilig ist zu fragen, ob Du etwas über Mabon den Sohn der Modron weißt, der seiner Mutter geraubt wurde als er nur 3 Nächte alt war.

"Ich in schon eine lange Zeit hier" sagte der Adler. "Als ich einst hier her kam, stand hier ein Stein so hoch, dass ich von seiner Spitze die Sterne berühren konnte. Nun ist er so verwittert und abgetragen, daß deine Hand ihn bedecken kann. Aber in all dieser Zeit, habe ich nichts von Mabon, dem Sohn der Modron gehört.

Als sie das hörten waren Cey, Gwrhyr und Eidoel sehr entmutigt. Der Adler war ihre letzte Hoffnung gewesen. Wenn sie niemanden finden konnten, der etwas von Mabon wusste, mussten sie mit der Nachricht vom Misslingen der Suche zu König Arthur zurückkehren und Mabon, wo er auch immer sein möge, würde für immer in seinem Gefängnis bleiben. Aber da sprach der Adler.

"Eines weiß ich aber doch zu berichten" sagte er "einmal flog ich bis nach Llyn Llyw um etwas zu essen zu finden. Ich sah einen großen, silbernen Lachs in einem See schwimmen. Ich versenkte meinen Krallen in ihn und dachte das diese ein hervorragendes Festmahl für mehrere Tage wäre. Aber der Lachs war so stark, dass er mich unter Wasser zog. Ich konnte gerade so mein Leben retten. Ich versammelte alle meine Verwandten und verfolgte ihn um ihn zu vernichten. Aber er sandte Boten um mit mir Frieden zu schließen. Er kam um mich um Hilfe zu bitten, weil sein Rücken mit Dreizacken bedeckt war, die nach ihm geworfen worden waren. Ich zog fünfzig davon mit meinen Krallen heraus und so wurden wir Freunde. Wenn er nichts über euren Freund weiß, dann weiß niemand etwas davon. Ich werde euch dorthin begleiten wo er lebt.

Der Adler führte sie den Berg hinab, durch die Täler und den Fluss entlang, bis an die Ufer des Llyn Llyw. Dort sahen sie einen mächtigen Lachs im klaren Wasser schwimmen. 

"Lachs von Llyn Llyw" sagte der Adler "ich bin mit den Boten des Königs Arthur hier her gekommen, die nach Nachricht von Mabon dem Sohn der Modron suchen, der im alter von nur 3 Nächten seiner Mutter geraubt wurde. Im Namen von allem was heilig ist. Sag uns was Du weißt."

"Dies ist es was ich weiß" sagte der Lachs "Bei jeder Flut, schwimme ich den Fluss hinauf, bis ich an die Biegung bei der Mauer von Caer Loyw komme. Dort höre ich solche Laute des Schmerzes wie ich sie noch nie in meinem Leben vernommen habe. Ich werde 2 von Euch auf meinem Rücken dorthin tragen."

Gwrhyr und Cei sprangen auf die Schultern des Lachses und dieser schwamm flussaufwärts bis sie zu der hohen Steinmauer eines Schlosses kamen. Auf der anderen Seite der Mauer konnten Sie ein Weinen und Jammern hören.

"Wer weint und seufzt den in diesem Steinhaus so sehr?" rief Gwrhyr

"Ich bin das, Mabon, der Sohn der Modron" hörten sie als Antwort. "Und ich habe guten Grund zu weinen. Den niemand war so schlimm dran wie ich es bin. Da ich hier gefangengehalten werde."

"Wie kann man dich befreien? Kann man dich für Gold und Silber freikaufen? oder mußt du durch einen Kampf befreit werden?"

"Nicht für allen Reichtum könnte man mich freikaufen. Nur durch Schlacht und Kampf kann ich befreit werden."

"Verzweifle nicht! Wir werden König Arthur zu Hilfe holen und wir werden dich sicher befreien können."

Gwrhyr und Cei kehrten mit dem lachs dorthin zurück wo Eidoel wartete. Sie dankten dem Lachs und kehrten an den Hof des Königs Arthur zurück um die Geschichte zu erzählen. "Ich werde all meine Krieger herbeirufen" sagte Arthur und so geschah es. Die Armee zog nach Caer Loyw und besiegte die Burg in der Mabon der Sohn der Modron gefangengehalten wurde. Cei und Gwhryr reisten noch einmal flussaufwärts mit dem Lachs und während das Heer das vorderer Tor stürmte brach Cei die hintere Mauer nieder, nahm Mabon auf seinen Rücken und trug ihn aus der Burg. So wurde schlußendlich Mabon der Sohn der Modron befreit.

"Wie kann ich euch jemals danken?" sagte Mabon der Sohn der Modron, als die Schlacht vorüber war und sie außerhalb der Mauern der Burg standen.

"Hilf mir auf meiner Suche!" sagte Kyllwch. "Nur du allein kannst Erfolg haben, den großen wilden Eber von Tyrch trwth zu besiegen und den Kamm, die Bürste und das Rasiermesser zu erringen, das zwischen seinen Ohren geborgen ist.

So gingen sie in den dunkelsten Wald den sie je gesehen hatten. Tag und Nacht reisten sie weiter und immer ging ihnen Mabon der Sohn der Modron voran, der den Weg durch seine Instinkte fand. Schließlich bei Sonnenuntergang am dritten Tag, hörten sie ein gewaltiges Schnauben und Bellen und Trampeln im Wald. Schnell nahmen sie ihre Plätze auf beiden Seiten des Weges ein und dann mit einem Gebrüll wie hundert Löwen brach der gewaltige, wilde Eber aus dem Unterholz. Er war groß wie ein Elefant, mit Hauern wie kleine Bäume und zwischen seinen Ohren waren ein Kamm, eine Bürste und ein Rasiermesser.

Mabon der Sohn der Modron, stand groß und unterschrocken und stieß seinen Speer tief in das Herz des Ebers. Mit einem Bellen das die Blätter im Umkreis von 5 Kilometern von den Bäumen schüttelte starb der wilde Eber. Kyllwch nahm den Kamm, die Bürste und das Rasiermesser und er uns eine Gefährten kehrten zum Schloss des Riesen zurück. Sie trugen den wilden Eber in einer Schlinge mit sich, die von 5 Mann gezogen wurde. damit das Tier auf dem Hochzeitsfest gebraten werden sollte.

Yspadaden wurde ganz blass als er sah das Kyllwch erfolgreich zurückgekehrt war. Stöhnend und mit Tränen in den Augen, erlaubte er das er gekämmt, gebürstet und rasiert wurde. Dann heirateten Kyllwch und Olwen und ein großes Festmahl aus geröstetem Wildschwein wurde gehalten. Und als alle Feierlichkeiten vorüber waren, schnitten Sie dem Riesen den Kopf ab.

Das ist das Ende der Geschichte.